Sachs-Stadion – Denkmalgeschütztes Juwel in Franken
Das Sachs-Stadion in Schweinfurt, seit 2025 unter dem Sponsorennamen Riedel Bau Arena bekannt, ist eine denkmalgeschützte Sportanlage aus den 1930er Jahren. Die Haupttribüne im Bauhausstil des Architekten Paul Bonatz macht es zu einem architektonischen Kleinod.
Geschichte
Der Industrielle Willy Sachs, Alleininhaber der Fichtel & Sachs AG, stiftete den Sportpark 1936 für eine Million Reichsmark der Stadt Schweinfurt. Die Eröffnung fand nur neun Tage vor den Olympischen Spielen in Berlin statt. Das Stadion gehörte bis in die 1960er Jahre zu den größten Sportparks Deutschlands. 2021 wurde es wegen Sachs’ NS-Verstrickungen von „Willy-Sachs-Stadion” in „Sachs-Stadion” umbenannt. Es ist neben dem Berliner Olympiastadion die einzige weiträumige Sportanlage der 1930er Jahre, die komplett unter Denkmalschutz steht.
Atmosphäre
Das Stadion bietet 15.060 Plätze und versprüht einen historischen Charme, den moderne Arenen nicht bieten können. Für den 1. FC Schweinfurt 05, der in seiner Premierensaison in der 3. Liga spielt, ist das Stadion ein besonderer Ort. Die fränkische Gastfreundschaft und die Leidenschaft der Fans machen jeden Besuch zu einem Erlebnis.
Anreise & Tipps
Autofahrer verlassen die A7 und folgen der B303 ins Stadtzentrum. Am Volksfestplatz stehen mehrere tausend größtenteils kostenlose Parkplätze bereit. Vom Hauptbahnhof sind es etwa 2 km. Schweinfurt überrascht mit seiner Industriekultur, dem Museum Georg Schäfer und der fränkischen Weintradition.