Ostseestadion – Hanseatische Fußballkultur
Das Ostseestadion in Rostock ist die Heimat des F.C. Hansa Rostock und mit 29.000 Plätzen eines der größten Stadien der 3. Liga. Die komplett überdachte Arena im Hansaviertel bietet eine der lautesten Atmosphären im deutschen Fußball.
Geschichte
Das ursprüngliche Ostseestadion wurde am 27. Juni 1954 eröffnet. Nach der Grundsteinlegung am 2. April 2000 entstand der Neubau, der am 4. August 2001 mit dem Bundesligaspiel gegen Bayer 04 Leverkusen eingeweiht wurde. Der Bau kostete rund 55 Millionen DM – ein bemerkenswerter Wert für ein Stadion dieser Größe. Das historische Marathontor des alten Ovals wurde als Denkmal erhalten.
Atmosphäre
Die Südtribüne ist das Zentrum der legendären Hansa-Fanszene. Bei Heimspielen herrscht eine norddeutsche Fußball-Atmosphäre, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Die komplett überdachten Ränge verstärken den Schall und sorgen für eine beeindruckende Geräuschkulisse. Hansa Rostock hat eine der treuesten Fanbasen in ganz Deutschland – auch in der 3. Liga werden regelmäßig fünfstellige Zuschauerzahlen erreicht.
Anreise & Tipps
Mit der Straßenbahn ist das Stadion bequem erreichbar. Die Linien 1 und 5 halten direkt an der Kopernikusstraße. Autofahrer sollten die P+R-Plätze nutzen, da das direkte Stadionumfeld schnell voll ist. Vor dem Spiel empfiehlt sich ein Besuch der Rostocker Innenstadt oder des nahen Barnstorfer Waldes. Das obligatorische Fischbrötchen am Stadionkiosk gehört zum Pflichtprogramm.