Donaustadion – Schwäbische Fußballtradition seit 1925
Das Donaustadion in Ulm ist eines der ältesten Stadien Süddeutschlands und seit 1925 die Heimat des SSV Ulm 1846. Die Anlage nahe der Donau bietet 17.400 Zuschauern Platz und verbindet Fußball- mit Leichtathletik-Tradition.
Geschichte
Bei der Einweihung 1925 im Rahmen des Landesturnfests strömten rund 40.000 Zuschauer auf die Anlage. 1952 wurde die bis heute bestehende Haupttribüne errichtet. 1999, als der SSV Ulm in die Bundesliga aufstieg, wurde die Kapazität temporär auf 23.500 erweitert. Die 1999 gebaute Gegentribüne führte als Besonderheit einen der ersten Nichtraucherblöcke im deutschen Fußball ein. Inzwischen wurden Rasenheizung und moderne Flutlichtanlage ergänzt.
Atmosphäre
Das Donaustadion hat einen charmanten Retro-Charme. Die offene Bauweise mit den Stehkurven und der Leichtathletikanlage erinnert an vergangene Zeiten. Trotzdem sorgt die Fanszene des SSV Ulm für eine lebendige Atmosphäre. Die Leidenschaft der Spatzen-Fans ist auch in schwierigen Zeiten ungebrochen.
Anreise & Tipps
Vom Hauptbahnhof Ulm sind es etwa 20 Minuten zu Fuß. Buslinien verbinden den Bahnhof mit dem Stadion. Parkplätze sind am Stadion vorhanden. Ulm bietet mit dem weltberühmten Münster (höchster Kirchturm der Welt), dem Fischerviertel und der Donau zahlreiche Sehenswürdigkeiten für einen Stadionbesuch mit Rahmenprogramm.