Der 23. Spieltag der Bundesliga hat gleich mehrere Kracher im Programm: Union Berlin empfängt den Meister Bayer Leverkusen im Stadion An der Alten Försterei, RB Leipzig trifft auf Borussia Dortmund und Bayern München erwartet Eintracht Frankfurt. Dazu gibt’s das Nordduell St. Pauli gegen Werder im Millerntor-Stadion.
Top-Spiel: Union Berlin vs Bayer 04 Leverkusen
Stadion An der Alten Försterei, Berlin-Köpenick — 22.012 Plätze
Das Stadion An der Alten Försterei ist kein normales Bundesliga-Stadion. Es ist ein Relikt, ein Unikat, ein Ort mit Seele. Während andere Vereine in glatte Multifunktionsarenen gezogen sind, hat Union Berlin seine Heimat in Köpenick behalten — und mit eigenen Händen ausgebaut. Wörtlich: 2008 haben über 2.000 Fans in 140.000 Arbeitsstunden das Stadion saniert.
Was die Alte Försterei besonders macht: Mit 22.012 Plätzen ist es das kleinste Stadion der Bundesliga. Aber genau das macht die Atmosphäre so intensiv. Die Zuschauer stehen dicht am Spielfeld, die Gegengerade ist steil, die Waldseite einzigartig. Hier gibt es keinen Logenbereich, der die Stimmung killt. Hier ist alles echt.
Gegen Leverkusen wird es laut. Der Meister kommt nach Köpenick, und Union-Fans lieben es, gegen die Großen zu spielen. Die Stimmung in der Alten Försterei bei Flutlichtspielen oder gegen Top-Teams gehört zum Besten, was die Bundesliga zu bieten hat.
Anfahrt-Tipp: Die S-Bahn S3 bis Köpenick, dann 15 Minuten zu Fuß durch den Wald. Ja, durch den Wald — das gehört zum Erlebnis dazu. Alternativ die Tram 27 oder 60 bis Hämmerlingstraße. Autofahren ist keine gute Idee: Die Straßen rund ums Stadion sind eng und voll.
Kulinarisch: Kein Fancy-Food, sondern ehrliche Stadionkost. Die Bratwurst kommt vom Grill, das Bier ist ein Berliner Pilsner. Wer vor dem Spiel Zeit hat: Die Biergärten rund ums Stadion öffnen Stunden vor Anpfiff und gehören zum Ritual.
Topspiel Nummer 2: RB Leipzig vs Borussia Dortmund
Red Bull Arena, Leipzig — 47.069 Plätze
Am Samstagabend steigt in der Red Bull Arena das Duell Leipzig gegen Dortmund. Zwei Mannschaften, die um die Champions-League-Plätze kämpfen, in einem der modernsten Stadien Deutschlands.
Die Red Bull Arena wurde für die WM 2006 umgebaut und bietet mit 47.069 Plätzen eine beeindruckende Kulisse. Die steilen Ränge sorgen für eine kompakte Atmosphäre — bei Topspielen wird es hier richtig laut.
Für BVB-Fans: Der Gästeblock fasst rund 3.000 Fans und liegt im Oberrang. Die Sicht ist gut, aber wer Höhenangst hat, sollte gewarnt sein. Anreise über den Hauptbahnhof Leipzig, dann mit der Tram 15 oder 16 zum Stadion.
Weitere Highlights des Spieltags
Allianz Arena — Bayern gegen Frankfurt
In der Allianz Arena empfängt Bayern München Eintracht Frankfurt. 75.024 Plätze, ausverkauft wie immer. Frankfurt hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie in München bestehen können — ein Duell auf Augenhöhe.
Millerntor-Stadion — Nordduell St. Pauli vs Werder
Am Sonntagabend treffen sich zwei Nordlichter im Millerntor-Stadion. St. Pauli gegen Werder Bremen — 29.546 Plätze, mitten auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg. Die Südtribüne des Millerntor gehört zu den atmosphärischsten Stehplatzbereichen der Liga.
Voith-Arena — Heidenheim gegen Stuttgart
Das schwäbische Derby in der Voith-Arena! Heidenheim empfängt den großen Nachbarn aus Stuttgart. 15.000 Plätze, Flutlicht, Sonntagabend — besser wird’s nicht für Fußball-Romantiker.
Stadion-Highlights des Spieltags
| Stadion | Stadt | Kapazität | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Alte Försterei | Berlin | 22.012 | Von Fans gebaut — buchstäblich |
| Red Bull Arena | Leipzig | 47.069 | WM-2006-Stadion, steilste Ränge der Liga |
| Allianz Arena | München | 75.024 | Ikonische Fassade, größtes Stadion der Liga |
| Millerntor-Stadion | Hamburg | 29.546 | Kult-Stadion auf dem Heiligengeistfeld |
| Europa-Park Stadion | Freiburg | 34.700 | Neuestes Stadion der Bundesliga |
Darauf solltet ihr achten
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Alte Försterei = früh da sein. Die Einlasskontrollen dauern, die Wege sind eng. Mindestens 90 Minuten vor Anpfiff kommen.
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Leipzig am Abend: Das Topspiel um 18:30 Uhr bedeutet Flutlicht in der Red Bull Arena. Die Atmosphäre bei Abendspielen ist deutlich besser als bei den üblichen 15:30-Partien.
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Nordderby-Stimmung: St. Pauli gegen Werder ist immer emotional. Wer als Gästefan anreist, sollte die Fan-Trennung beachten — die Polizeipräsenz ist bei Nordderbys traditionell hoch.
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Kalt wird’s: Ende Februar in Deutschland heißt einstellige Temperaturen. Thermounterwäsche, Handschuhe, Mütze — wer 90 Minuten draußen steht, wird dankbar sein.
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ÖPNV nutzen: Bei fast allen Stadien gilt die Eintrittskarte als Fahrschein. Spart Geld, spart Nerven, spart die Parkplatzsuche.
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